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Kauf vom Reißbrett -
Die AW.38 entstand aufgrund einer Spezifikation des britischen Luftfahrtministeriums aus dem Jahr 1934. Der erste Auftrag wurde bereits im August 1935 erteilt, als die
Konstruktionsarbeiten noch gar nicht abgeschlossen waren. Der Prototyp flog am 17. März 1936. Die ersten Serien Mk I, Mk II und Mk III unterschieden sich nur durch Triebwerk und Bewaffnung.
Der erfolgreichste Entwurf von Armstrong Whitworth -
Die ersten Whitley Mk I wurden Anfang 1937 geliefert. Mk I und Mk II waren noch mit Tiger-Sterntriebwerken von Armstrong Siddeley ausgerüstet, aber erst
die folgenden Versionen mit Merlin-Reihentriebwerken von Rolls-Royce sollten sich als besonders erfolgreich erweisen. Das galt vor allem für die Mk V mit überarbeitetem Rumpf, Leitwerk und Kraftstofftank.
Im Kriegseinsatz -
Die Whitley Mk V blieben bis Frühjahr 1942 beim britischen Bomber Command im Einsatz. Sie bombardierten im Mittelmeerraum beispielsweise Genua und Turin. Die Mk VII liefen vorwiegend dem
Coastal Command zu. Sie waren die ersten Bomber des Coastal Command, die mit einem Bordradar zur U-Jagd ausgerüstet waren. Am 30. November 1941 versenkte eine Whitley das erste deutsche U-Boot im Golf von Biskaya.
Die wichtigsten Versionen:
AW.38 Whitley Mk I (34), Mk II (46), Mk III (80), Mk IV (40), Mk V (l 466), Mk VII.
Die wichtigsten Abnehmerländer: Großbritannien.
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TECHNISCHE DATEN:
Typ: AW.38 Whitley Mk V Art: Mittelstreckenbomber Triebwerk: zwei flüssigkeitsgekühlte Zwölfzylinder-V-Triebwerke Rolls-Royce Merlin X mit je 842 kW Leistungen:
Höchstgeschwindigkeit 357 km/h in 5 200 m Höhe; Dienstgipfelhöhe 5 365 m; Reichweite 2 655 km Masse: höchstzulässige Abflugmasse 12 792 kg Abmessungen: Flügelspannweite 25,60 m;
Länge 21,49m; Höhe 4,57 m Bewaffnung: fünf 7,7-mm-Maschinengewehre; Kampfmittelzuladung 3 175 kg Bomben Besatzung: 5
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