Neues aus der Wissenschaft!
 

 NASA: Druckfehler gaukelte Schwarzes Loch vor

Ein Druckfehler hat nach Angaben der NASA zur vermeintlichen Entdeckung eines mittelgro√üen Schwarzen Lochs im Kugelsternhaufen M15 gef√ľhrt. US-Astronomen hatten im September √ľber ein Schwarzes Loch mit einer Masse von etwa 4000 Sonnen berichtet, das sich im Zentrum der 32 000 Lichtjahre (rund 300 Billiarden Kilometer) entfernten Sternformation befinden sollte. Es galt als wichtiges Bindeglied zwischen kleinen und gigantischen Schwarzen L√∂chern. Wenn es √ľberhaupt ein Schwarzes Loch in dem Kugelsternhaufen gebe, sei es wesentlich kleiner, schreibt die US-Raumfahrtbeh√∂rde.
 
Bei der Analyse der M15-Beobachtungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop hatten die Astronomen auf die theoretischen Arbeit anderer Forscher aufgebaut, die jedoch eine falsche Achsenbeschriftung enthalten hatte. Simulationen mit dem derzeit weltweit schnellsten Computer f√ľr solche Aufgaben, GRAPE-6 in Japan, enth√ľllten nun, dass sich die Beobachtungen auch ohne ein zentrales Schwarzes Loch in dem Kugelsternhaufen erkl√§ren lassen. Auch die Hubble-Forscher seien mittlerweile von ihrer vermeintlichen Entdeckung abger√ľckt, hie√ü es bei der NASA. Die zeitgleich bekannt gegebene  Entdeckung eines anderen mittelgro√üen Schwarzen Lochs im Kugelsternhaufen G1 wurde noch nicht √ľberpr√ľft.

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 Drei neue Monde des Planeten Neptun entdeckt

Amerikanische Wissenschaftler haben drei neue Neptun-Monde entdeckt. Damit erh√∂ht sich die Zahl der bekannten Monde um den Gasplaneten auf elf. Wie Matthew Holman vom Harvard-Smithsonian Zentrum f√ľr Astrophysik und sein kanadischer Kollege JJ Kavelaars am Montag mitteilten, waren die Monde schwer zu finden, da sie einen Durchmesser von nur 30 bis 40 Kilometern haben. Da der Neptun als achter Planet zudem 4,5 Milliarden Kilometer von der Sonne entfernt ist, sind die Monde von der Erde aus gesehen sehr lichtschwach. Das menschliche Auge br√§uchte eine 100-Millionenfache Verst√§rkung, um sie zu erkennen.
 
Mit Hilfe digitaler Bearbeitung zahlreicher Aufnahmen konnten die Forscher die Neptun-Trabanten dennoch klar als kleine Punkte identifizieren. Zuletzt hatte die Sonde Voyager II 1989 einen neuen
Neptun-Mond entdeckt.

Quelle:

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Astronomen werden vorsichtig - neue Planeten entdeckt!

Die Entdeckung fremder Planeten, Galaxien und Sonnensysteme schreitet voran.
Die Medien berichten mittlerweile regelmässig von den neuesten Erkenntnissen der irdischen Astronomen.
Nun haben die Wissenschaftler jedoch eine Entdeckung gemacht, mit der sie offensichtlich nicht gerechnet haben und die ihr Welt- und Universumsbild etwas ins Wanken gebracht hat.
So entdeckten sie k√ľrzlich zwei "einmalige und be√§ngstigende" Planetenk√∂rper von unvorstellbaren Ausmassen.
Sie sind angeblich daher so aussergewöhnlich, weil sie weder einander noch dem Sonnensystem ähneln.
In einer der beiden entdeckten Konstellationen wird ein sonnenähnlicher Stern von einem riesigen Planeten und einem weiteren bisher nicht identifizierten Objekt begleitet.
Das unbekannte Objekt weise die 17fache Grösse des Jupiters auf, was einer Grösse von rund 5400 Erdgrössen entspricht.
Endlich haben unsere irdischen Wissenschaftler also eine Entdeckung gemacht, die bereits in den fr√ľhesten Kontaktberichten aus dem Jahre 1975 von "Billy" Eduard A. Meier niedergeschrieben wurde. In jenem Jahr bekam Billy n√§mlich die Gelegenheit, mit seinen ausserirdischen Kontaktpersonen, den Plejaren, auf eine "grosse Reise" zu gehen.
Es wurden ihm verschiedene Galaxien, Sonnensysteme und Welten vorgef√ľhrt. In einer Entfernung von 1960 Millionen Lichtjahren traf er zum Beispiel in der Galaxie ASAP auf wunderbare und aussergew√∂hnliche Welten von riesigen Ausmassen.
Rund 1780 Millionen Lichtjahre von unserer Welt entfernt, wurde ihm die Galaxie NEPON gezeigt. In einem System namens LESA traf er in einem Zwillingssystem auf einen Mond, der die 524fache Grösse der Erde aufwies.

F√ľr das Gros der Erdenmenschheit ist es wohl kaum vorstellbar, dass bereits der Mond eines Planeten die Gr√∂sse von √ľber 500 Erdengr√∂ssen aufweisen kann.
Ziehen wir als Vergleich das Massenverhältnis der Erde zu unserem Mond von 1:81,53 als Beispiel heran, so entspräche die Erde dieses gigantischen Mondes einer ungefähren Masse von rund 42721 mal unserer eigenen Erdkugel - geschweige denn die Grösse der Sonne dieses Systems.

Im 34. Kontakt vom 14.9.1975 erklärte Semjase auf der obengenannten Reise folgendes:

Semjase: ·Vers 454
Nur f√ľr den Erdenmenschen und andere, nicht raumfahrende Rassen scheinen diese Dinge sagenhaft zu sein, wie du das nennst.

·Vers 455
Eure Wissenschaftler k√∂nnen sich solche Riesenwelten nicht einmal in ihren k√ľhnsten Tr√§umen vorstellen.

·Vers 456
Die Wahrheit geht √ľber ihr Fassungsverm√∂gen hinaus.

Stellen wir einen weiteren Vergleich zu unserem eigenen Sonnensystem an. Unsere SOL-Sonne entspricht der Masse von rund 333000 Erdkugeln, der Planet Jupiter der Masse von 317,8 Erdmassen. Das Massenverh√§ltnis des obengenannten Sonnensystems geht daher wahrlich √ľber das Vorstellungsverm√∂gen irdischer Verh√§ltnisse hinaus. Die genauen Berechnungen derselben soll daher den Astronomen √ľberlassen bleiben.
"Sollte sich die Neuentdeckung als Planet entpuppen, wäre es zweifelsohne der grösste bisher bekannte Planet", meinten die Experten auf einer Tagung
der Amerikanischen Astronomen-Gesellschaft in San Diego.

Offensichtlich werden die Wissenschaftler jedoch allm√§hlich vorsichtig mit ihren dogmatischen √Ąusserungen. So schliessen sie n√§mlich gem√§ss Zeitungsberichten nicht aus, auf einen zuvor noch v√∂llig unbekannten K√∂rper gestossen zu sein.

"Wir dachten eigentlich, ein gutes Verst√§ndnis von der m√∂glichen Masse der Planeten und anderen Sternen zu haben. Die jetzt entdeckten K√∂rper aber k√∂nnten die bisher entwickelten Theorien √ľber den Haufen werfen", r√§umte Geoffrey Marcy von der Universit√§t Berkeley ein.
Sein Kollege R. Paul Butler vom Carnegie Institute in Washington sagte:
"Wir hätten nie geglaubt, dass die Natur solche gewaltigen Planeten hervorbringen könnte."

Und das Fazit der Geschichte:
Es wird wohl kaum die letzte √úberraschung gewesen sein f√ľr die Wissenschaft, meine Herren. Sie haben eben erst das T√∂rchen zum Weltraum ge√∂ffnet - sehen wir also zu, was uns da noch alles begegnen wird.

von http://www.figu.org/de/

Autor und Copyright: Hans G. Lanzendorfer
 


KOSMISCHE STRAHLUNG.

Zitternder Zylinder.

Der Gravitationswellendetektor Nautilus im italienischen Frascati
ist so empfindlich, daß er sich von Teilchen aus dem All
stören läßt. Der 2300 Kilogramm schwere Aluminiumzylinder soll
die von Albert Einstein vorausgesagten Schwingungen des
Raumzeitgef√ľges nachweisen, die beispielsweise durch Sternexplosionen oder Kollisionen von Schwarzen L√∂chern entstehen. Wissenschaftler vom Kernforschungszentrum Frascati haben jedoch entdeckt, da√ü kosmische Partikel, insbesondere schnelle Protonen, Nautilus 900mal in der Sekunde vibrieren lassen. F√ľr einen Nachweis von Gravitationswellen m√ľssen diese St√∂reffekte also k√ľnftig ber√ľcksichtigt werden.
Der Effekt wurde schon vor 30 Jahren vorausgesagt.
 


Einsame Schwerkraftfallen.

Astronomen haben zwei isolierte stellare Schwarze Löcher
entdeckt. Jedes ist sechsmal so schwer wie die Sonne und
macht sich durch einen Mikrogravitations Linseneffekt
bemerkbar, bei dem das Licht von Hintergrundsternen
verstärkt wird. Bislang waren solche Sternleichen nur in
Doppelsternsystemen bekannt.
 

Eis auf dem Mond.

    Drei Milliarden Tonnen Wassereis auf dem Mond, entdeckte die im Januar gestartete Raumsonde Lunar Prospector -genug, um einen 100 Meter tiefen und 6 Kilometer breiten See zu f√ľllen. Das Eis stammt von Kometen und befindet sich, mit Gesteinsstaub vermischt, im Dauerschatten der Polkrater.

 

Meere auf dem Mars !

 

Die Raumsonde Mars Global Surveyor funkt immer wiederphantastische Bilder, die Spuren einer komplexen Geologie und einstige Meere und Fl√ľsse zeigen.

Mars-1.jpg

aus Bild der Wissenschaft Jan. 1999

Foto: NASA

Bild der Wissenschaft

 

Bild der Wissenschaft

 

 

 


8. Juli 1998
Astronomen entdecken ein dem Sonnensystem ähnliches Sternsystem
Ein internationales Team von Astronomen vom Joint Astronomy Center auf Hawaii, der Universität von Kalifornien in Los Angeles und dem Royal Observatory in Edinburgh haben um den rund zehn Lichtjahre entfernten Stern Epsilon Eridani einen Ring aus Staubpartikeln entdeckt, der anzeigt, daß dieses Sternsystem dem unseren ähnelt. Der Ring ähnelt in frappierender Weise der äußeren Kometenzone in unserem Sonnensystem und zeigt eine besonders helle Region, die möglicherweise Partikel darstellen, die um einen jungen Planeten gefangen sind.
Bereits im April wurden mit dem "Submillimetre Common-User Bolometer Array" (SCUBA) um die wesentlich hei√üeren Sterne Wega und Fomalhaut Staubscheiben entdeckt, doch ist die Entdeckung einer solchen um Eps Eri wesentlich interessanter, da dieser Stern unserer Sonne viel mehr √§hnelt und quasi eine j√ľngere Variante darstellt. Dieser Stern ist ein hochgehandelter Kandidat f√ľr ein Planetensystem, aber es ist sehr unwahrscheinlich, da√ü sich dort bereits Leben entwickelt haben k√∂nnte. Eps Eri ist vermutlich erst zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Jahre alt, unsere Sonne dagegen bereits 4,5 Milliarden Jahre. In ihrer Fr√ľhzeit wurden die Planeten einem massiven Bombardement aus Asteroiden und Kometen ausgesetzt, bis die Schwerkraft von Jupiter und Saturn den inneren Bereich des Sonnensystem von diesen Himmelsk√∂rpern leergefegt hatte. Leben konnte sich auf der Erde wohl erst nach dieser √Ąra schwerer Bombardierung entwickeln. Epsilon Eridani scheint sich zur Zeit in genau dieser Phase zu befinden, und die Wissenschaftler befinden sich allesamt in heller Aufregung dar√ľber, da√ü sie in der Lage sind dies zu beobachten, denn es ist eine Sache, etwas zu erwarten, aber eine andere, genau das dann auch beobachten zu k√∂nnen.
Epsilon Eridani ist ein f√ľr das blo√üe Auge bereits deutlich sichtbarer Stern in gut 10 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Eridanus, das sich vom Fu√ü des Orion ( nahe dem Hauptstern Rigel) bis hin zum Stern Achernar weit im S√ľden (von Europa aus nicht sichtbar) erstreckt. Eps Eri geh√∂rt zu den 10 unserer Sonne n√§chstgelegen Sterne und war zusammen mit Tau Ceti eines der ersten Ziele, die der Astronom Frank Drake auf der Suche nach extraterrestrischem Leben im Zuge seines SETI-Programms angepeilt hatte.
Was man nun wirklich entdeckt hat, ist eine Region, angef√ľllt von Staubpartikeln, die man f√ľr die √úberreste von Kometen h√§lt und in vieler Hinsicht dem sogenannten "Kuiper-G√ľrtel" unseres Sonnensystems √§hnelt. Der Kuiper-G√ľrtel ist eine Region hinter der Plutobahn, die √ľber 70.000 gro√üe und hunderte Millionen kleiner Kometen und Asteroiden beheimatet. Auch Pluto und sein kleiner Mond Charon werden aufgrund ihrer Umlaufbahn inzwischen eher zu den gr√∂√üeren Kuiper-Objekten, als zum eigentlichen Planetensystem gez√§hlt. Epsilon Eridanis innere Region beinhaltet nun etwa 1000 mal mehr Staub als die in unserem System, was auch die tausendfache Anzahl an Kometen bedeutet, wodurch klar wird, da√ü dieses Sternsystem zur Zeit das Gleiche durchmacht,wie unser Sternsystem vor vier Milliarden Jahren.
Die Bedeutung dieser Entdeckung ist nun, da√ü man ein Sternsystem gefunden hat, das dem unsrigen in vielen Dingen √§hnelt, und an dem wir die Geschichte unseres Sonnensystem mitverfolgen k√∂nnen. Au√üerdem impliziert die Entdeckung eines solchen Systems, da√ü es noch andere geben k√∂nnte. Eps Eri ist viel zu jung, als da√ü es selbst primitives Leben beherbergen k√∂nnte, aber es k√∂nnte durchaus noch andere, mehrere Milliarden Jahre √§ltere Systeme geben, die bessere Kandidaten f√ľr die Suche nach Leben sind. Obwohl die Astronomen bisher noch kein Sternsystem im richtigen Alter und der richtigen Atmosph√§re, um Leben zu unterst√ľtzen, entdecken konnten, sind sie diesem Ziel doch schon ein gutes St√ľck n√§her ger√ľckt. Denn eine Region um einen Stern, die nahezu von Staub und Gas evakuiert ist, deutet darauf hin, da√ü sich Planeten gebildet haben. Die Anwesenheit von Planeten ist die wohl wahrscheinlichste Erkl√§rung f√ľr die Abwesenheit von Staub, weil diese den Staub bei ihrer Bildung wie ein Staubsauger absorbieren. So ist wohl auch der helle Fleck auf den Radio-Bildern zu erkl√§ren ( die Aufnahmen wurden mit dem 15-Meter-Radioteleskop des Mauna Kea Observatoriums in Hilo auf der Insel Hawaii, bei Wellenl√§ngen unter einem Millimeter gewonnen), der vermutlich ein sich bildender Planet ist, der den Staub um sich herum konzentriert und verwirbelt, oder es k√∂nnte auch ein √úberbleibsel einer gr√∂√üeren Kometenkollision sein. Tats√§chlich hat man bei der Simulation des Verhaltens von kosmischem Staub in Erdn√§he ein Bild erhalten, da√ü den Aufnahmen von Eps Eri verbl√ľffend √§hnelte.

MARS HATTE OZEANE WIE DIE ERDE
Auf dem Mars hat es einst, genau wie auf der Erde, Salzwasser-Ozeane gegeben. Das ist das Ergebnis der Untersuchung des 1911 in √Ągypten niedergegangen " Nakhla"-Meteoriten durch amerikanische Forscher. Der Gesteinsbrocken war vermutlich vor 1,2 Milliarden Jahren bei dem Einschlag eines gr√∂√üeren Himmelsk√∂rpers auf dem Mars ins All geschleudert worden. Die Wissenschaftler stie√üen in dem Meteoriten auf die typischen R√ľckst√§nde von Salzwasser - Natrium, Chlor, Magnesium und Kalzium, zudem in nahezu dergleichen Zusammensetzung wie in den irdischen Ozeanen. Einzig der Kalziumgehalt ist deutlich h√∂her, vermutlich weil Kalzium in den Ozeanen der Erde durch biologische Aktivit√§t abgebaut worden ist. Die Forscher sehen in den Mineralien nicht nur einen Beweis f√ľr einen Ozean auf dem roten Planeten, sondern auch einen Hinweis darauf, dass die urspr√ľnglichen Bedingungen in den irdischen Ozeanen sich nicht wesentlich von den heutigen unterschieden.

GEF√ĄHRLICHE ASTEROIDEN
Insgesamt 900 Asteroiden mit einem Durchmesser von √ľber einem Kilometer bedrohen die Erde. Das ist das Ergebnis einer Studie franz√∂sischer und amerikanischer Forscher. Einige dieser Himmelsk√∂rper passieren die Erde jedes Jahr in einem Abstand von einer Million Kilometern oder weniger. Ein Durchmesser von einem Kilometer wird von den Forschern als Grenze angesehen, bei der eine Kollision mit der Erde zu globalen Sch√§den f√ľhren w√ľrde. Zu einer solchen Katastrophe k√∂nnte es nach meinung der Wissenschaftler alle 500.000 bis eine Million Jahre einmal kommen. Erst rund die H√§lfte der gef√§hrlichen Asteroiden sind, so die Forscher, aufgesp√ľrt. Doch selbst f√ľr diese sei es schwer, die Bahnen und damit die Wahrscheinlichkeit eines Zusammensto√ües mit der Erde √ľber einen Zeitraum gr√∂√üer als einige Hundert Jahre vorherzusagen.

OFFENES WASSER AUF DEM MARS ENTDECKT
Seit Anfang der Woche kursieren Ger√ľchte √ľber eine "sensationelle Entdeckung" der Nasa auf dem Mars im Internet. Die gew√∂hnlich gut informierte Website " NASA Watch" berichtete, die amerikanische Raumfahrtbeh√∂rde habe bereits das Wei√üe Haus √ľber die Entdeckung informiert und plane eine offizielle Bekanntgabe in der n√§chsten Woche. Inzwischen kursiert die Vermutung, es handele sich um die Entdeckung von fl√ľssigem Wasser am Boden des 6000 Kilometer langen Canyons "Valles Marineris". Die hohe Temperatur und der hohe atmosph√§rische Druck k√∂nnte am Boden dieses Canyons nach Auffassung von Experten tats√§chlich die Existenz von offenem Wasser erm√∂glichen. Das Wasser soll auf Aufnahmen der Sonde " Mars Global Surveyor" entdeckt worden sein, die seit 1997 den Mars umkreist.

(Meldung vom 15.2.2000)

Der NASA-Satellit Mars Global Surveyor hat bei einer Umrundung des Planeten Mars eine herzf√∂rmige Hochebene entdeckt. Diese Hochebene, die in der s√ľdlichen Polarregion liegt, hat einen Durchmesser von 255 Metern.

Das Plateau wurde von der Mars Orbiter Kamera (MOC) am 26. November vergangenen Jahres aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt ist in der s√ľdlichen Polarregion Sp√§tfr√ľhling. Den ganzen Winter und auch den gr√∂ssten Teil des Fr√ľhlings ist diese Region vollst√§ndig mit Frost bedeckt. Das Plateau in Herzform ist von einer rauhen, dunkleren Fl√§che umgeben, die wohl einst ebenfalls von einer helleren Gesteinsschicht bedeckt war.

Im M√§rz 1999 sichtete der Satellit ein Objekt, dass verbl√ľffende √Ąhnlichkeit mit einem lachenden Gesicht hat. Dieses Objekt ‚Äď auch als Galle-Krater bekannt - hat einen Durchmesser von 215 Kilometern. Im Juni darauf fotografierte MOC auf der n√∂rdlichen Halbkugel des Roten Planeten in der N√§he des Vulkanes Alba Patera eine Grube, die ebenfalls die Form eines Herzes hat. Diese Grube mit einem Durchmesser von 2,3 Kilometern ist durch einen Zusammenbruch innerhalb eines Grabens entstanden.

Die NASA ver√∂ffentlichte diese Woche eine Serie aufsehenerregender Bilder vom Mars, auf denen Sandd√ľnen und -Lawinen zu sehen sind. Au√üerdem zeigen die von einem Satelliten aufgenommenen Bilder geisterhafte Sandlandschaften - von sturmgewaltigen Szenen mit steilen, dunkelstreifigen D√ľnen bis zu friedlichen Aufnahmen mit nur kleinen sanften H√§ngen.

Diese Beobachtungen belegen, dass auch in der Mars-Atmosph√§re ein stetiger Transport von lockeren Sedimenten stattfindet, denn D√ľnen sind Gebilde, zu deren Entstehung Jahrtausenden ben√∂tigt werden. Aufnahmen der letzten drei Jahre von der Sonde Mars Global Surveyor weisen darauf hin, dass es sich bei einigen dieser Gebilde noch immer um aktive D√ľnen handelt. Doch auch inaktive Vertreter wurden beobachtet: Staubbedeckungen, offensichliche Aush√§rtungen, Erosionserscheinungen und ein durch tiefe Furchen und alte Meteoritenkrater charakterisiertes Terrain weisen darauf hin.

Aus den dunklen Streifen einiger D√ľnen lesen die Wissenschaftler ab, dass erst innerhalb der letzten Jahre ein Abrutschen des Sandes an den H√§ngen der D√ľnen stattgefunden haben kann (eine D√ľne bewegt sich, indem der Wind den Sand an einem sanften Hang bis zum D√ľnen-Scheitel hinaufbl√§st, worauf er dann auf der windabgewandten Seite als Sandlawine herunterrutscht). Die mit einem schwarzen Pfeil gekennzeichneten, dunklen Streifen deuten auf solche Sandlawinen hin, die zum Zeitpunkt der Aufnahme (M√§rz 1999) wohl gerade erst einige Monate oder Jahre alt waren. Andere dunkle Streifen, die diesen Verlauf kreuzen, k√∂nnten von durchziehenden Staub-Wirbelst√ľrmen stammen.

Im Gegensatz dazu weisen Sandd√ľnen, die in einem Gebiet mit Namen Herschel Becken (und nur dort), im Terra Cimmeria, gesichtet wurden, mit ihren unebenen und stark zerfurchten Oberfl√§chen auf Immobilit√§t hin. Hier hat der Wind den oberfl√§chigen Sand fortgetragen und den inzwischen lithifizierten D√ľnenkern freigelegt. Welcher Mechanismus jedoch zu dieser Verfestigung (Zementation) der D√ľnen f√ľhrte, bleibt vorerst noch unbekannt.

[Quelle: Olaf Elicki und NASA]

 

 

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